Getzner Werkstoffe trotz Rohstoffsituation zuversichtlich

Markt / 04.04.2022 • 10:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Getzner Werkstoffe trotz Rohstoffsituation zuversichtlich
Der Standort von Getzner Werkstoffe in Bürs. Getzner

Spezialist für Schwingungsschutz steigert Umsatz um mehr als ein Viertel.

Bürs Getzner Werkstoffe, Spezialist für Schwingungsschutz, meldet eine positive Geschäftsentwicklung: Das Unternehmen verzeichnete im vergangenen Jahr 2021 einen Umsatz von 134 Millionen Euro – das entspricht einer Steigerung gegenüber 2020 von 27 Prozent.

Das zweistellige Wachstum sei zu einem Teil auf Preissteigerungen aufgrund von Rohstoffteuerung zurückzuführen, mehr noch aber das Ergebnis einer anhaltend hohen Nachfrage nach Schwingungsschutz-Lösungen. „Wir befinden uns in herausfordernden Zeiten, trotzdem sind wir zuversichtlich. Gerade globale Zukunftsthemen, wie der Ausbau des Schienenverkehrs oder eine nachhaltige Stadtentwicklung, erfordern einen innovativen Erschütterungsschutz – und die Qualität unserer Lösungen überzeugt. Deshalb sind uns die meisten Abnehmer in den Märkten treu geblieben – auch in volatilen Zeiten wie diesen, das ist sehr wichtig“, erklärt Jürgen Rainalter, Geschäftsführer von Getzner Werkstoffe.

Jürgen Rainalter, Geschäftsführer von Getzner Werkstoffe. <span class="copyright">getzner</span>
Jürgen Rainalter, Geschäftsführer von Getzner Werkstoffe. getzner

Das Unternehmen investierte im vergangenen Jahr elf Millionen Euro. Neben der Digitalisierung der Prozesse wurde und wird auch in die Internationalisierung und in eine nachhaltige Energieversorgung investiert: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Energiebedarf aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. Die Energieversorgung erfolgt daher schon heute zu einem großen Teil über unser unlängst erneuertes Kleinwasserkraftwerk und die Photovoltaik-Anlage auf dem 2021 eröffneten Erweiterungsbau“, erklärt Jürgen Rainalter.

Mitarbeiter gesucht

Im Rahmen eines neuen Strategieprozesses, der das Unternehmen noch besser auf das angestrebte internationale Wachstum und die sich ändernden Marktbedingungen vorbereiten soll, kam es zu einigen Änderungen. So wurden Abteilungen synergiebedingt zusammengelegt, andere sind neu entstanden, weshalb auch aktuell neue Mitarbeiter zu den bestehenden 490 gesucht werden.

Durch die weitere Verknappung von Rohstoffen und massive Preissteigerungen sei Getzner allerdings gezwungen, die Preise für die Produkte anzupassen. „Wir sind mit Mehrkosten in Millionenhöhe konfrontiert, kriegsbedingt hat sich die Situation aktuell sogar noch verschärft. Wir sehen aber auch, dass es vielen anderen Unternehmen ähnlich ergeht und hoffen auf das Verständnis unserer Kunden“, erklärt Jürgen Rainalter.

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