Generationswechsel bei Zech Kies abgeschlossen

Markt / 22.09.2022 • 18:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Herbert Zech senior hat seine Firmenanteile in die Familienstiftung überführt. Sein Sohn wurde zum zweiten Geschäftsführer der Zech Kies GmbH bestellt. vn/Lerch
Herbert Zech senior hat seine Firmenanteile in die Familienstiftung überführt. Sein Sohn wurde zum zweiten Geschäftsführer der Zech Kies GmbH bestellt. vn/Lerch

Herbert Zech junior kehrt zurück. Anteile von Vater in Stiftung.

Nüziders In der Firmengruppe Zech Kies dürfte nach vielen Jahren mit familieninternen Querelen zukünftig Ruhe einkehren. Denn jüngst wurde der Generationswechsel nach dem Rückzug von Herbert Zech senior (84) als Geschäftsführer im Frühjahr 2021 jetzt auch auf der Eigentümerseite abgeschlossen. Er hat seine verbliebenen 24 Prozent der Firmenanteile an der Zech Kies Holding GmbH in die Zech Privatstiftung übertragen, die jetzt diesen Anteil hält.

Die Zech Kies Holding GmbH wiederum hält sämtliche Anteile an den drei Tochterunternehmen Zech Kies GmbH, Vorarlberger Lieferbeton GmbH und Alfenzwerke Elektrizitätserzeugung GmbH. Die Holding gehört nunmehr zu 37 Prozent Gerda Zech (79), zu jeweils 19,5 Prozent den beiden Kindern Herbert Zech junior (50) und Michaela Zech (50) sowie der Zech Privatstiftung.

Junior kehrt zurück

Darüber hinaus wurde Herbert Zech junior kürzlich zum zweiten Geschäftsführer der Zech Kies GmbH bestellt. Dort war er 2009 als Prokurist ausgeschieden. Zukünftig teilt sich Zech die Geschäftsführung mit Geschäftsführer Christof Wirth, der seit 2016 an Bord ist. Nunmehr konzentriere sich Wirth auf den kaufmännischen Bereich und das operative Tagesgeschäft, während Zech die Bereiche Bergbautechnik, Geologie und Genehmigungsverfahren übernehme. Seine Schwester Michaela Zech bleibe Miteigentümerin in der Firmengruppe, werde aber nicht operativ tätig.

Die aktuelle Geschäftsentwicklung bezeichnet Christof Wirth als zufriedenstellend. “Aufgrund der Aussagen und Prognosen unserer Geschäftspartner gehen wir jedoch davon aus, dass es 2023 einen deutlichen Rückgang geben wird.” Die Firmengruppe erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro und beschäftigt 130 Mitarbeiter.