In der Mitte liegt die Kraft

Menschen / 27.04.2021 • 21:40 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
In der Mitte liegt die Kraft

Work-Life-Balance – Die VN haben nachgefragt:
Wie finden Sie das Gleichgewicht zwischen Job und Freizeit?

In der Mitte liegt die Kraft
In der Mitte liegt die Kraft
In der Mitte liegt die Kraft

„Versuche Bewegung in den Tagesablauf zu bringen“

„Wann immer es geht, versuche ich ein wenig Bewegung in meinen Tagesablauf zu bringen und habe Spaziergänge in flottem Schritt sehr schätzen gelernt: am See, im Ried oder in wunderbarer Winterlandschaft in der Höhe – allein, mit meinem Mann und meiner Tochter“, sagt Landesrätin Katharina Wiesflecker (56) aus Schwarzach. Durch das Wegfallen von Abendveranstaltungen habe das gemeinsame familiäre Abendessen wieder mehr Stellenwert bekommen, was allen guttue. „Außerdem bin ich ein Mensch, der ausreichend Schlaf braucht, darauf achte ich sehr.“

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden

„Tourismus ist für mich eine der schönsten Branchen, weil sie mit Urlaubs- und Freizeitthemen, also mit der Sonnenseite des Lebens, zu tun hat. Die aktuelle Situation mit ständig neuen Rahmenbedingungen strapaziert allerdings auch uns sehr, geregelte Arbeitsabläufe sind quasi außer Kraft gesetzt“, so Christian Schützinger (55), Geschäftsführer Vorarlberg Tourismus. Im Gleichgewicht bleibe er, wenn er sich in der Natur bewege. „Durch meinen Job habe ich das Ohr immer nahe an den Menschen dran, die neue Freizeitaktivitäten anbieten. Diese Angebote probiere ich gerne aus und kann so das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.“

Ausgleich zum Job im Sport gefunden

Für Günter Knittel, Geschäftsführer vom Lifestyle Haus in Lochau, hat ich seit der Coronapandemie die Frage nach Job und Freizeit neu gestellt. Das wichtigste für ihn sind seine Mitarbeiter, auf die er sich zu 100 Prozent verlassen kann. „Damit kann ich mir den Freiraum verschaffen, einen Ausgleich zur Arbeit zu finden. Für mich bedeutet der Ausgleich Sport: Skifahren, Mountainbiken oder Laufen gehen. Ich bin ein Frischluft-Mensch und muss raus in die Natur. Work-Life-Balance gibt es nicht mehr, seit das Smartphone Einzug in die Arbeitswelt gehalten hat. Umso wichtiger ist es für mich, diese Auszeiten zu finden, und dafür bin ich dankbar und zufrieden“, ergänzt der 58-Jährige.