Details aus Prinz Harrys Biografie schocken Briten

Menschen / 06.01.2023 • 21:48 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Prinz Harry bezeichnet seinen Bruder Prinz William in dem Buch als „geliebten Bruder“ und „größten Gegenspieler“. AP
Prinz Harry bezeichnet seinen Bruder Prinz William in dem Buch als „geliebten Bruder“ und „größten Gegenspieler“. AP

Harry teilt besonders gegen seinen Bruder Prinz William aus.

London In seinen Memoiren hat Prinz Harry (38) Einblicke in das Leben und die Auseinandersetzungen der britischen Royals gegeben, wie sie bislang unvorstellbar waren. Das Buch sollte eigentlich erst am 10. Jänner veröffentlicht werden, doch es gelangte bereits am Donnerstag versehentlich in Spanien in den Buchhandel. Seitdem gelangen brisante Details an die Öffentlichkeit und schocken die Briten.

Körperlicher Angriff

Die schwersten Vorwürfe erhebt Harry im dem Buch gegen seinen Bruder Prinz William (40), der ihn im Streit zu Boden geworfen und verletzt haben soll. Auslöser waren demnach Vorwürfe gegen Harrys Frau Meghan (41). Die Rivalität mit dem großen Bruder klingt bereits im Titel des Buchs an: „spare“ (zu Deutsch: „Reserve“). So soll sein Vater über ihn nach seiner Geburt gesprochen haben, behauptet Harry den Berichten zufolge. Die einst als unzertrennlich geltenden Brüder stehen sich demnach schon lange in einem bitteren Wettbewerb gegenüber. Harry bezeichnet William in dem Buch als „geliebten Bruder“ und „größten Gegenspieler“.

Doch er beschwört auch Geister aus der Vergangenheit: Die tragischen Umstände des Tods seiner Mutter Diana, die im Jahr 1997 auf der Flucht vor Paparazzi in Paris verunglückte, beschäftigen ihn bis heute. Dem offiziellen Ermittlungsergebnis glaubt er nicht. Er wirft dem Königshaus vor, William und ihm nicht erlaubt zu haben, öffentlich eine Wiedereröffnung der Ermittlungen zu verlangen. Seinem Vater König Charles III. (74) bescheinigt er Gefühlskälte. Laut „Sun“ habe der ihn nicht einmal in den Arm genommen, als er ihm die erschütternde Nachricht überbrachte.

Und Harry offenbart auch seine gemischten Gefühle gegenüber der langjährigen Nebenbuhlerin Dianas, Camilla (75). Nach dem Tod seiner Mutter habe er befürchtet, sie könnte sich als „böse Stiefmutter“ entpuppen. Weil sie Charles glücklich machte, habe er sie in der Familie willkommen geheißen. Doch das Flehen der Brüder, ihr Vater möge nicht noch einmal heiraten, blieb demnach ungehört. Charles und Camilla heirateten 2005. Harry wirft ihr wie auch anderen Royals vor, unter der Hand Informationen an die Presse gegeben zu haben.

Kokainkonsum mit 17

Noch offenherziger äußert sich Harry über seine eigene Jugend. Er gesteht, im Alter von 17 Jahren Kokain genommen zu haben, um sich „anders zu fühlen“. Den größten Fehltritt seiner jüngeren Jahre lastet er aber teilweise auch William und dessen Frau Kate (40) an. Die sollen ihn 2005 ermutigt haben, ein Verkleidungsfest im Nazi-Kostüm zu besuchen – Fotos von Harry mit Hakenkreuz-Armbinde machten bald die Runde in der Presse und lösten einen Skandal aus.

Keine Reue empfindet er hingegen dafür, während seines Militärdienstes als Hubschrauberpilot in Afghanistan 25 Talibankämpfer getötet zu haben. „Es war nichts, was mich mit Genugtuung erfüllt hat, aber ich hab mich auch nicht geschämt“, schreibt Harry dem Sender Sky News zufolge.

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