Von Fotografien und Installationen

Bregenz: Neue Ausstellung im Palais Thurn und Taxis eröffnet
Bregenz Letzte Woche wurde die Ausstellung „ZUFÄLLE. EINFÄLLE. FÜGUNGEN“ von Bernhard Kathan im Künstlerhaus Bregenz eröffnet. Die Präsidentin der Berufsvereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs Sarah Kirsch begrüßte die anwesenden Gäste und stellte den Künstler vor.


Der 1953 geborene Künstler studierte Philosophie, Psychologie und Erziehungswissenschaften und arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Über Jahrzehnte betrieb er das „Hidden Museum“ in Fraxern als Experimentierraum für gesellschaftliche Fragen.


Anstelle klassischer Kunstwerke präsentiert Bernhard Kathan Artefakte von Arbeiten, die zwar mit künstlerischen Mitteln realisiert wurden, jedoch oft nicht als Kunst erkennbar waren. Sie verzichteten bewusst auf klare Urheberschaft und Erklärungen, um Wahrnehmung zu irritieren und gewohnte Deutungen zu hinterfragen. Erst im Ausstellungskontext werden ergänzende Hinweise gegeben. Sein Ansatz verbindet Kunst und Wissenschaft. Im Mittelpunkt steht weniger das fertige Werk als vielmehr das Entstehen und die Interaktion mit Beteiligten.

Der Rede von Martin Sexl lauschten Willi Meusburger, Thomas Häusle oder Bernhard Posch ebenso aufmerksam wie Ingrid Fürhapter, Nikolaus Walter und Harald Dona.


