Bahngeschichte hautnah erlebt

Bregenzer Bahnhofsgebäude wurde zum Abschied von vielen Interessierten durchstreift.
Bregenz Die Gelegenheit zur nostalgischen Entdeckungsreise durch die wohl seit der Eröffnung des Bregenzer Bahnhofs nach dem Umbau zwischen 1983 und 1989 für die Allgemeinheit nicht zugänglichen Bereiche nutzte am Freitag eine große Zahl von Interessierten. Begrüßt wurden sie dazu von Architekt und Architekturtheoretiker Fabian Tobias Reiner sowie Architekt und Fotograf Sven Högger. Beide haben sich ein Jahr lang fotografisch und textlich mit dem baldigen Verschwinden des Gebäudes auseinandergesetzt. Herausgekommen ist eine Ausstellung in der ehemaligen Kassenhalle und die Publikation “Bahnhof Bregenz – Letzte Aufnahme”.
Zur Eröffnung der Ausstellung begrüßte ÖBB-Pressesprecher Christoph Gasser-Mair neben Stadtrat Robert Pockenauer den im Zuge des Stadtentwicklungsprojekts “Bregenz Mitte” für die Verlegung der Landesstraße federführenden Steffen Schröck von der Straßenbauabteilung des Landes, und Dominik Lumetzberger von ÖBB INFRA. “Ich bin seit 2017 dabei, noch nie ist man sich so einig gewesen wie im Moment, die Richtung ist die richtige”, stellte letzterer fest. Über das in der Ausstellung aufliegende auch über einen QR-Code zugängliche “Ticket für die Zukunft” können BürgerInnen noch Vorschläge für den künftigen Bahnhof einbringen.























