Wirtschaftsbund: Wallner geht im Landtag in die Offensive

Politik / 08.06.2022 • 14:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Vorwürfe seien falsch, sagt Wallner im Landtag. <span class="copyright">VN</span>
Die Vorwürfe seien falsch, sagt Wallner im Landtag. VN

Landeshauptmann will mit jeglichen Vorwürfen gegen seine Person nichts zu tun haben.

Bregenz Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) ist aktuell schwer damit beschäftigt, Vorwürfe gegen ihn zurückzuweisen. Wenn jemand behaupte, dass die Volkspartei nicht an Aufklärung interessiert sei, stimme das nicht, sagt er am Mittwoch während der aktuellen Stunde im Landtag. Er habe im U-Ausschuss in Wien versucht, alle Fragen zu beantworten, die gestellt worden sind. „Ich habe auch des Öfteren erwähnt, dass diese Vorwürfe, die gegen mich erhoben worden sind, falsch sind“, verweist er auf die eidesstattliche Erklärung eines Unternehmers, der behauptete, Wallner habe für Inserate im Wirtschaftsbundmagazin Gegenleistungen in Aussicht gestellt. Der Landeshauptmann bleibt dabei: „Das ist eine glatte Lüge. Die Vorwürfe entbehren jeglicher Grundlage.“ Ebenso bestreitet er Zusammenhänge zwischen Inseraten der Firmen Red Bull und Ball und dem Verfahren der Grundstückserweiterung in Ludesch. „Diese Dinge sind strikt voneinander getrennt zu sehen.“ Die Aufklärung laufe. Das Ergebnis der externen Prüfung werde bald erwartet, der frühere Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser bemühe sich intensiv, die Steuerfragen aufzuklären. Für die Zukunft sei ein rascher Beschluss des neuen Parteiengesetzes wichtig, das für mehr Kontrolle und Transparenz sorgen soll. „Was ich zur Aufklärung beitragen kann, werde ich tun. Wo ich persönlich beschuldigt werde, da bleibe ich dabei: Das habe ich vehement zurückzuweisen.“