Saisonaus droht – EHC Lustenau muss jetzt siegen

Sport / 27.03.2019 • 10:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lustenau-Verteidiger David Slivnik hält sich Salzburgs Abwehrrecke Valtteri Meisaari vom Leib. GEPA

Nach der 2:3-Niederlage in Salzburg verhindern nur mehr zwei Erfolge ein Saisonaus.

Salzburg Zum dritten Mal kehrt der EHC Lustenau in der Viertelfinalserie aus Salzburg mit leeren Händen zurück. Gegen die Jungbullen setzte es im fünften Serienduell eine 2:3 Niederlage. „Gut gespielt aber eben um ein Tor zu wenig geschossen“, meinte Kapitän Max Wilfan zum Spiel. Damit fehlt den Mozartstädtern nur mehr ein Sieg für den Halbfinaleinzug. „Noch ist nichts verloren. Wir werden am Donnerstag alles geben, um ein siebentes Match zu erzwingen“, so Wilfan.

Die Frage nach dem ersten „Matchpuck“ in der Viertelfinalserie prägte im fünften Duell der beiden Teams das Startdrittel. Nur keine Fehler machen und möglichst lange von der Strafbank fernbleiben, schienen die Trainer ihren Spielern mitgegeben zu haben. So musste in den ersten 20 Minuten mit EHC-Stürmer Martin Grabher Meier gar nur ein Spieler in die Kühlbox. Immerhin sahen die rund 370 Zuseher einen Treffer. Wieder waren es die Salzburger, die vor legten. In der 16. Minute erzielte Samuel Witting das 1:0. Damit gelang den Juniors zum vierten Mal in Folge das erste Tor.

Im Mittelabschnitt nahm das Spiel dann deutlich mehr an Fahrt auf. Die Folge waren zwei Überzahlsituationen auf beiden Seiten, die jedoch ergebnislos endeten. In der 32. Minute jubelten aber die Sticker. Doch die Schiedsrichter gaben den Treffer von David Slivnik nicht, dieser hatte den Puck offenbar per Schlittschuh-Kick ins Gehäuse beförderte. Drei Minuten später gelang aber trotzdem der Ausgleich, Jürgen Tschernutter stellte auf 1:1.

Das enge Duell erlebte in der 42. Minute den nächsten Höhepunkt. Thomas Auer hatte gerade 80 Sekunden seiner Strafe abgesessen als Jesper Kokkila den Vorteil am Eis zur erneuten RB-Führung nutze. Sechs Minute vor Spielende schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Filip Vareckja erzielte das 3:1 für die Mozartstädter. Doch nur 19 Sekunden später verkürzten die Sticker. Lustenaus Einser-Formation schrieb erstmals an. Ein Zuspiel von Chris D’Alvise vollendete Grabher Meier zum 2:3 aus Sicht der Gäste. Obwohl der EHC nochmals alles nach vorne warf und in der letzten Minute Goalie Mathieu Corbeil zugunsten eines sechsten Spielers vom Eis nahmen, brachten die Jungbullen die Führung über die Ziellinie. „Die Mannschaft hat sensationell gekämpft“, lobte Präsident Herbert Obscheider. ABR