Fußballsaison 2019/20 bringt jede Menge Neuerungen

Sport / 25.06.2019 • 07:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Vorarlbergligameister FC Wolfurt und der FC Lauterach sind in der neugegründeten Eliteliga Vorarlberg gefordert. Steurer

Fußball: Buhlen um die Fans, Comeback der Relegation

Schwarzach Während die heimischen Profiklubs in der Österreichischen Fußball-Bundesliga und 2. Liga bereits in den Startlöchern für die Saison 2019/20 stehen, wird es auch für die Klubs im Vorarlberger Amateurfußball langsam wieder ernst. In der kommenden Spielzeit steht die große Vorarlberger Fußballfamilie vor der Qual der Wahl.

Der Cashpoint SCR Altach spielt zum achten Mal in Folge in der tipico Bundesliga und hofft auf eine sportliche und tabellarische Verbesserung. Neben den Rheindörflern gibt es mit Ligadino SC Austria Lustenau und Aufsteiger Mohren FC Dornbirn zwei weitere Vorarlberger Mannschaften in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs. Mit Saisonstart beginnt aber auch das Buhlen um die Gunst der Fans auf den vielen Fußballplätzen Vorarlbergs. Die neue Reform mit der Einführung der Eliteliga Vorarlberg verspricht Hochspannung und ein gesteigertes Zuschauerinteresse.

Die zehn besten Amateurteams Vorarlbergs kämpfen im Herbst in einer Hin- und Rückrunde um die zwei Startplätze im Aufstiegs-Play-Off. Je zwei Klubs aus Vorarlberg, Tirol (Regionalliga Tirol) und Salzburg (RL Salzburg) ermitteln in doppelten Hin- und Rückrunden den Direktaufsteiger in die 2. Liga. Die verbleibenden acht Vereine in der Eliteliga werden im Frühjahr nach der Punkteteilung aus dem Herbstdurchgang zwei Absteiger in die Vorarlbergliga ermitteln. Der Sieger der Eliteliga Vorarlberg erhält einen Startplatz für den ÖFB-Cup.

Zwei steigen aus der V-Liga auf

Die Vorarlbergliga wurde von siebzehn auf 16 Vereine reduziert, und aus dieser Liga gibt es auch zwei Aufsteiger. Mit Egg, Bizau, Bezau, Alberschwende und Andelsbuch kommen fünf der 16 Klubs aus der Region Bregenzerwald. Die Landesliga umfasst ab der neuen Saison statt 16 nur noch 14 Mannschaften. Viele Derbys und Prestigeduelle gibt es in der Landesliga, weil 50 Prozent der Teams aus der Region zwischen Kummenberg und Walgau kommen.

Aufgrund der Reformen fiel in der letzten Saison die Relegation im Vorarlberger Amateurfußball aus. In der Saison 2019/20 werden aber wieder Auf- und Abstiegsspiele ausgetragen. Von der Vorarlbergliga bis zur 4. Landesklasse sollen nach Ende der regulären Meisterschaft in einem Hin- und Rückspiel die weiteren Auf- und Absteiger ermittelt werden. „Die Relegation hat sich bewährt, ist sportlich attraktiv und hat viele Zuschauer auf die Plätze gelockt“, erklärt VFV-Vizepräsident Peter Schneider. Daher müssen im kommenden Jahr einige Vereine für 180 Minuten nachsitzen. VN-TK