Rückschlag für Austria Lustenau

Sport / 03.11.2019 • 19:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Lustenaus Simon Pirkl hatte seine Mühe mit dem Doppeltorschützen Atsoshi Zaizen von Wacker Innsbruck. GEPA
Lustenaus Simon Pirkl hatte seine Mühe mit dem Doppeltorschützen Atsoshi Zaizen von Wacker Innsbruck. GEPA

Die Mählich-Elf unterliegt zuhause Wacker Innsbruck mit 2:3.

Markus Krautberger

Lustenau Der Termin am Sonntagvormittag schmeckt den Lustenauern überhaupt nicht. Bereits zum vierten Mal in dieser Saison mussten die Grün-Weißen an diesem Termin ran. Die 2:3-Niederlage gegen Wacker Innsbruck war nun schon die dritte Niederlage an dem „verdammten“ Sonntag. Dabei lieferte die Elf von Austria-Trainer Roman Mählich, der statt des verletzten Tormanns Kevin Kunz Domenik Schierl brachte, eine über lange Zeit starke Leistung. Doch auch die Gäste aus Innsbruck zeigten, dass der 1:0-Cupsieg über den Wolfsberger AC unter der Woche keine Eintagsfliege war. Und die Mannschaft von Wacker-Coach Thomas Grumser war vor dem Tor eiskalt. Mit dem ersten Schuss gingen die Gäste durch Rpahel Galle (4.) in Führung.

Sturmlauf schon in erster Hälfte

Die Hausherren, angetrieben von 2200 Zuschauern im Planet Pure Stadion, waren weniger zielsicher, sonst hätte man schon im ersten Durchgang die Partie gedreht. Thomas Mayer (5.) scheiterte mit einem Weitschuss an Innsbruck-Goalie Wedl, Sebastian Feyrers Kopfball (20.) kratzte Verteidiger Stefan Meusburger von der Linie und Matthias Morys (30.) brachte den Ball nicht an Wedl vorbei. Zudem streifte ein Kopfball von Ronivaldo (37.) nach herrlicher Flanke von Thomas Lageder nur die Querlatte. Innsbruck hingegen blieb aber im Umschaltspiel immer gefährlich. Und genau aus einem Konter heraus schlugen die Gäste zum Start der zweiten Halbzeit gnadenlos zu. Atsushi Zaizen (49.) stellte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze auf 2:0 für Wacker. An diesem Treffer hatte die Mählich-Elf zu knabbern. Es dauerte bis zur 63. Minute, ehe Austrias Goalgetter Ronivaldo zur nächsten Chance kam. Doch Meusburger vereitelte den Torschuss des Brasilianers in letzter Sekunde. Im Gegenzug versetzten die Gäste der Austria den nächsten Nackenschlag. Zaizen (63.) umdribbelte Austria-Verteidiger Darijo Grujcic und versenkte zur 3:0-Führung.

„Wir waren über 90 Minuten die bessere und aktivere Mannschaft. Aber wir kassieren zu leicht Gegentreffer.“

Roman Mählich, Trainer Austria Lustenau

Aufholjagd nicht belohnt

Eigentlich war die Partie gelaufen, doch der eingewechselte Amoy Brown (71.) ließ mit seinem Abstaubertor nochmals Hoffnung aufkeimen. Und als ein Kracher von Morys (77.) nur knapp das Gehäuse verfehlte ging ein Ruck durch das Team. Eine wunderbare Kombination über die linke Seite, bei der Alexander Ranacher (84.) eine Canadi-Flanke per Volley zum Anschlusstor versenkte, brachte das Planet Pure Stadion nochmals zum Beben. Alle, bis auf rund 150 mitgereiste Innsbruck-Fans, wollten nun den Ausgleich sehen. Doch es wollte nicht sein, auch weil Canadis Freistoß (90.+3) das Ziel zu deutlich verfehlte. Damit erleiden die Austrianer eine Rückschlag im Kampf um den Anschluss an die Tabellenspitze. „Wir waren über 90 Minuten die bessere und aktivere Mannschaft. Aber wir kassieren zu leicht Gegentreffer. Und leider können wir diese nicht immer kompensieren. Heute waren drei Stück einfach zu viel,“ analysierte Mählich die Niederlage.

Fussball, 2. Liga

13. Spieltag

SC Austria Lustenau – Wacker Innsbruck 2:3 (0:1)

Planet Pure Stadion, 2200 Zuschauer, SR Kijas

Torfolge: 4. 0:1 Galle, 49. 0:2 Zaizen, 63. 0:3 Zaizen, 71. 1:3 Brwon, 84. 2:3 Ranacher

Gelbe Karten: 11. Pirkl (Lustenau/Foulspiel(, 13. galle (Innsbruck/Foulspiel), 57. Lageder (Lustenau/Foulspiel), 55. Conte (Innsbruck/Foulspiel), 75. Motys (Lustenau/Foulspiel), 81. martic (Innsbruck/Foulspiel), 88. Meusburger (Innsbruck/Foulspiel), 90. Mayer (Lustenau/kritik)

Austria Lustenau: Schierl; Lageder (60. Brown), Feyrer, Grujcic (64. D. Stumberger), Pirkl; Freitag, Krainz (79. Canadi; Ranacher, Mayer, Morys; Ronivaldo

Wacker Innsbruck: Wedl; Joppich, Bacher, meusburger, Kofler (43. Köchl); Galle, Conte (76. Martic), Satin; Gründler, Zaiozen (90. Abali), Wallner