So jubelt der Hallenmasters-Sieger 2020

Sport / 06.01.2020 • 19:25 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
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Vor drei Jahren hatte der FC Lauterach zuletzt in Wolfurt triumphiert. Mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung über die U-18-Mannschaft der Akademie Vorarlberg kürte sich der VN.at-Eliteligaklub am Dreikönigstag zum Hallenkönig.

WOLFURT Am Ende durfte der FC Lauterach bei der 24. Auflage des Wolfurter Hallenmasters jubeln, nach 2017 konnte sich der Klub aus der VN.at-Eliteliga zum zweiten Mal zum Masterssieger krönen. Die Hofsteig-Truppe war der große Abräumer beim bedeutendsten Hallenfußballturnier des Landes: Neben dem hochverdienten Turniersieg (Lauterach blieb am Finaltag ohne Punktverlust) wurde auch Gastspieler Okan Husein (spielt in Wangen) zum besten Spieler des Turnieres gewählt und erhielt zudem die Auszeichnung zum besten Torjäger in der Finalrunde.

Entscheidung in der Verlängerung

Das Finalspiel hielt, was es versprach: So führte Lauterach durch Tore von Torschützenkönig Okan Husein und Vinicius Gomes Maciel zweimal, die Unter-18-Mannschaft der heimischen Akademie konnte aber jeweils durch schöne Treffer von Rene Nesensohn und Carlos Berlinger ausgleichen. Erst in der Verlängerung war es Danijel Gasovic, der mit seinem Tor zum 3:2 den Lauteracher Masterssieg fixierte. Er konnte auch im Vorjahr mit einem Viererpack im Finale den FC Alberschwende zum Masters-Triumph führen. „Ich wollte unbedingt den Titel mit Lauterach holen, in den letzten zwei Jahren der Matchwinner zu sein, ist einfach großartig“, meinte der 28-Jährige überglücklich. Auch Neocoach Ingo Hagspiel freute sich naturgemäß über den Triumph, dieser „macht Lust auf mehr und ist für das Selbstvertrauen der Spieler sehr wertvoll.“

Hallenmasters 2020

Der Finaltag

Endspiel

AKA Hypo Vorarlberg U-18 – Intemann FC Lauterach 2:3 n. V.

Tore: Rene Nesensohn, Carlos Berlinger bzw. Okan Husein, Vinicius Gomes Maciel, Danijel Gasovic

Zweiminutenstrafe: Okan Husein (Lauterach/Foulspiel)

Spiel um Platz drei

Holzbau Sohm FC Alberschwende – SPG Zima FC Langenegg 1:4

Tore: Milan Rakic (Eigentor) bzw. Kevin Bentele (2), Milan Rakic, Sebastian Inama

Spiel um Platz fünf

Cashpoint SCR Altach Juniors – Meusburger FC Wolfurt 1b 2:3 n. V.

Tore: Elias Stark (2) bzw. Jan Burtscher, Xaver Natter, Maximilian Natter (Kopfball)

Spiel um Platz sieben

SC Austria Lustenau Amateure – Intemann FC Lauterach 1b 6:1

Tore: Bernhard Wund, Florian Riedmann, Timur Chadshimuradov, Matheus Pereira Barbosa, Hüdaverdi Mutlu, Kwame Ofari bzw. Oguzhan Sahin

Halbfinale I

AKA Hypo Vorarlberg U-18 – Holzbau Sohm FC Alberschwende 2:1

Tore: Noah Bischof, Valentin Matkovic bzw. Lukas Schatzmann

Halbinale II

Intemann FC Lauterach – SPG Zima FC Langenegg 3:1

Tore: Danijel Gasovic (2), Okan Housein bzw.  Kevin Bentele

„Dieser Triumph macht Lust auf mehr und ist für das Selbstvertrauen der Spieler sehr wertvoll.“

Ingo Hagspiel, Trainer Intemann FC Lauterach

Knapp am Titel vorbeigeschrammt ist die U-18-Mannschaft der Akademie. Die Bilanz der Nachwuchstalente lässt sich aber sehen: Wie Sieger Lauterach mussten sie nur zwei Niederlagen hinnehmen. Zudem waren mit Carlos Berlinger, Valentin Matkovic, Florian Rusch und Samuel Jörg vier Spieler der AKA Vorarlberg erst 16 Jahre jung.

Titelverteidiger-Fluch hält an

Einen starken Auftritt verzeichnete auch der FC Langenegg. Die Vorderwälder behielten im Duell um den dritten Platz gegen Titelverteidiger Alberschwende mit 4:1 die Oberhand. Vor allem Patrick Maldoner, Paulo Victor und Oldie Wolfgang Ott (45) konnten auf Langenegger Seite aufzeigen. Für Alberschwende reichte es zwar – wie für alle vorherigen Masterssieger – nicht zur Titelverteidigung, Julian Hinteregger wurde aber zum Torhüter des Turniers gewählt. Nicht mit Glück gesegnet waren die Altach Juniors und die Austria Lustenau Amateure. Altach verpasste die Kreuzspiele erst durch eine Overtime-Niederlage im Entscheidungsspiel, auch die Austria-Amateure waren nicht mit Glück gesegnet, verloren etwa nach acht Penalties. Die 1b-Teams aus Wolfurt (Platz fünf) und Lauterach (Rang acht) konnten für die wohl größten Überraschungen des Turniers sorgen. VN-TK