Coronacluster bei RB Salzburg

Sport / 23.02.2022 • 22:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Coronacluster bei RB Salzburg
15 Fälle von Corona haben sich bei RB Salzburg eingeschlichen.gepa

Gleich 15 Covidfälle beim österreichischen Serienmeister könnten auch Auswirkungen auf Austria Lustenau haben.

Salzburg Red Bull Salzburg hat mit einem Corona-Cluster zu kämpfen. Wie die „Bullen“ am Mittwoch mitteilten, lieferten am Dienstag 15 Personen aus Mannschaft und Betreuerstab positive Tests ab. Daher wurden die für Mittwoch angesetzten beiden Trainingseinheiten abgesagt und durch ein Heimprogramm ersetzt. Zudem finden bei den Spielern und Betreuern in den kommenden Tagen laufend weitere Testreihen statt, hieß es in der Aussendung.

“Die Coronafälle in Salzburg und ob es eventuell Auswirkungen auf unser Spiel am Freitag hat, tangieren uns nicht. Egal was bei Liefering passiert, sie werden immer eine starke Mannschaft am Platz haben.”

Markus Mader, Trainer Austria Lustenau

Noch spielbereit

Laut den Salzburgern leiden einige der Betroffenen an „eher milden Symptomen“ und befinden sich entsprechend der behördlichen Vorgaben in Quarantäne. Sportdirektor Christoph Freund erklärte dazu: „Derzeit sind wir noch trainings- und spielbereit. Wir müssen jetzt aber die weitere Entwicklung bei den nicht infizierten Spielern in Abstimmung mit unserer medizinischen Abteilung sehr genau beobachten und gegebenenfalls darauf reagieren.“

Auswirkungen auf Lustenau

Die Meldung von RB Salzburg kann sich durchaus auf die am Freitag stattfindende Spitzenpartie der Lustenauer Austria gegen die RB Salzburg-Kooperationsmannschft FC Liefering (20.25 Uhr) auswirken.
Geht man davon aus, dass nicht alle positiv getesteten Spieler der roten Bullen für die Bundesligapartie auswärts beim LASK bereitstehen werden, wird man wohl die fehlenden Positionen mit Talenten des FC Liefering füllen. Was wiederum eine definitive Schwächung der Lieferinger darstellen und die Chancen auf einen Sieg der Austria erhöhen würde.
„Wir beteiligen uns da nicht an Spekulationen. Bis dato hat es noch keine Meldung bezüglich einer Absage unserer Partie gegeben, daher bereiten wir uns wie immer vor,“ gibt Austrias Sportchef Alexander Schneider zu Protokoll. Dazu verweist auch Austrias Cheftrainer Markus mader, „dass egal, was bei Liefering passiert, sie werden immer eine starke Mannschaft auf dem Platz haben, die genau weiß was zu tun ist“.