Generalprobe nach Maß vor dem Europacup

Sport / 10.10.2023 • 21:45 Uhr
Markus Mahr trug mit seinen neun Toren maßgeblich zum Kantersieg bei.VN/DS
Markus Mahr trug mit seinen neun Toren maßgeblich zum Kantersieg bei.VN/DS

Bregenz Handball mit 34:25-Start-Ziel-Sieg gegen Graz.

Bregenz Vier Tage vor der Heim-Doppelrunde im EHF European Cup am Samstag (17 Uhr) und Sonntag (13 Uhr) gegen die litauischen Meister VHC Sviesa Vilnius hat Bregenz Handball ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt. Die Equipe aus der Landeshauptstadt setzte sich in der vorgezogenen Partie des sechsten Spieltages der HLA-Meisterliga gegen die HSG Graz mit 34:25 (18:13) durch. Mit dem vierten Erfolg in eigener Halle wurde nicht nur die makellose Ausbeute bei Heimauftritten in dieser Saison gewahrt, sondern zumindest für 24 Stunden auch die Tabellenführung übernommen. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Sie waren von der ersten Sekunde an hellwach, haben die Vorgaben von mir ohne Wenn und Aber durchgezogen und ohne jeden Zweifel die zwei Punkte eingefahren“, betonte Bregenz-Trainer Marko Tanaskovic unmittelbar nach Spielende.

Sukzessive abgesetzt

Die Gastgeber verbuchten einen Blitzstart, zogen schnell mit 3:0 (5.) und 7:3 (10.) davon, ehe der Spielfluss etwas ins Stocken geriet. Nach einem Zwischenspurt der Grazer, bei denen Goalgetter Nemanja Belos fehlte, auf 8:6 (12.), fand Tanaskovic bei seiner Auszeit aber die richtigen Worte. Innert weniger Minuten zog Bregenz wieder auf 11:7 (15.) und in Folge auf 17:11 (24.) davon, ehe mit einer 18:13-Führung der Hausherren die Seiten gewechselt wurden.

Nach Wiederbeginn keimte bei den Steirern kurzfristig etwas Hoffnung auf. Diese wurde aber von den Hausherren mit einem 5:0-Lauf innerhalb von fünf Minuten auf 24:16 (40.) in beeindruckender Manier im Keim erstickt.

In der Erfolgsspur bleiben

Dank der komfortablen Führung konnte das Trainerduo Marko Tanaskovic und Markus Rinnerthaler in Blickrichtung Wochenende seinen Leistungsträgern früh immer wieder eine schöpferische Pause gönnen und den gesamten Kader zum Einsatz bringen. An der Überlegenheit der Gastgeber änderte sich nichts, und spätestens nach der erstmaligen Zehn-Tore-Führung von 28:18 (45.) war den Grazer klar, dass sie ohne die erhofften Punkte im Gepäck die Heimreise antreten müssen. „In Summe war es genau der Spielverlauf, den ich mir erhofft habe. Wir waren von Beginn an konzentriert und fokussiert, haben die Favoritenrolle angenommen und das Ding bis zum Ende durchgezogen. Jetzt gilt es, gut zu regenerieren, sich optimal auf die beiden Spiele gegen Vilnius vorzubereiten und weiter in der Erfolgsspur zu bleiben“, so Tanaskovic. VN-JD

„Wir haben die Favoritenrolle angenommen und das Ding bis zum Ende durchgezogen.“