Cup-Held bleibt die Nummer eins

Sport / 11.09.2026 • 14:40 Uhr
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Tormann Peter Aizawa hat sich mit starken Leistungen wieder in die Startelf gearbeitet.

Beim “Rückspiel” gegen den FAC Wien wird Peter Aizawa wieder im Tor von SW Bregenz stehen.

Bregenz Er war der große Held im ÖFB-Cup aus Sicht von SW Bregenz. Beim Favoriten FAC Wien war der 25-jährige Japaner über 120 Minuten nicht zu bezwingen, dazu war er im Elfmeterschießen entscheidend zur Stelle und hievte seine Mannschaft ins Achtelfinale. Als Belohnung dafür empfangen die Bregenzer den großen RB Salzburg (28. Oktober, 18 Uhr) im Kampf um das Viertelfinale.

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Aizawas Leistungen veranlassten das Trainergespann von SWB, Coach Martin Brenner und Co Murad Gerdi dazu, den Japaner auch im “Rückspiel” am Samstag, 15:30 Uhr, gegen den FAC im Rahmen der 2. Liga wieder ins Tor zu stellen. “Peter hat sich das mit seiner Leistung auch absolut verdient. Deshalb muss sich Joao Paulo derzeit hinten anstellen. Wobei klar zu sagen ist, dass wir auf der Torhüterposition super besetzt sind und die Konkurrenz beide zu starken Leistungen anstachelt. Wir als Trainerteam haben aktuell überhaupt keine Kopfschmerzen, wenn es um die Wahl zum Startelf-Goalie geht”, erklärt Co-Trainer Gerdi.

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Im ÖFB-Cup beim FAC Wien war Peter Aizawa über 120 Minuten nicht zu bezwingen. gepa

Aizawa hat seit seinem Wechsel im Sommer in die Landeshauptstadt ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Beim Auftaktspiel kassierte er in Innsbruck fünf Gegentreffer, wirkte oft überfordert. Doch der Japaner steckte nicht auf, auch als Neuzugang und Konkurrent Joao Paulo gute Leistungen brachte. “Das zeigt auch seine Mentalität. Er hat seine Chance wieder beim Schopf gepackt”, so Gerdi.

“So viel Spaß wie noch nie”

Einer, der ebenfalls langsam, aber doch zu Hochform aufläuft, ist Anteo Fetahu. Der Offensivspieler ist aktuell nicht mehr wegzudenken im Offensivspiel der Bregenzer. “Zu Beginn der Saison habe ich aufgrund kleinerer Blessuren etwas gebraucht, aber jetzt bin ich topfit”, erklärt der Deutsche mit albanischen Wurzeln. Zu seiner Aussage, dass SW Bregenz um die Top-3-Platzierung in der 2. Liga mitspielen wird, steht der 24-Jährige nach wie vor: “Davon rücke ich auch nicht ab. Unsere Mannschaft hat viel Potenzial, und dieses werden wir mit Fortdauer der Saison immer besser abrufen. Davon bin ich überzeugt.”

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Anteo Fetahu zeigte zuletzt starke Leistungen und ist aus dem Offensivspiel der Bregenzer nicht wegzudenken. gepa

Die Gründe dafür sieht Fetahu im Zusammenspiel der vielen Fußballkulturen, die aktuell in Bregenz vorstellig sind: “Ja, wir sind eine zusammengewürfelte Truppe, aber das macht es für jeden von uns so interessant. Jeder kann vom anderen etwas lernen, jeder ist gierig darauf, sich weiterzuentwickeln. Darin sehe ich derzeit den großen Trumpf in unserer Mannschaft.”

Hitzige Partie erwartet

Zudem sieht der Stürmer und Freistoßexperte die Gleichbehandlung als Mehrwert in der Mannschaft. “Von Tag eins weg ist jeder bei uns vom Trainerteam und Verein gleich behandelt worden. Jeder weiß, wenn er Leistung bringt, hat er die Möglichkeit zu spielen. Natürlich ist es ein Konkurrenzkampf, aber immer einer, der fair abläuft. Deshalb macht es mir so viel Spaß wie schon lange nicht mehr, jeden Tag ins Training zu gehen. Jeder zieht voll mit. So eine positive Atmosphäre in einer Mannschaft habe ich in meiner Laufbahn noch nie erlebt”, schwärmt Fetahu.

Für das Spiel gegen den FAC prophezeit der Stürmer “eine hitzige Partie, weil es letzte Woche schon einige Scharmützel gab. Aber wir wollen und werden das Spiel dominieren – und siegen”.