Howilar “funkten” wie im Bilderbuch

Nach dem nassen Regenfest in Leutenhofen brannte der Dörfler Funka bestens.
Hohenweiler Aprilwetter zum Frühlingsaustreiben in Hohenweiler – am Samstag ertrank der Leutenhofener Funken fast im Regen, richtig “unlustige” Verhältnisse, und die wetterfesten Funker waren froh, dass vorsorglich ein Partyzelt für die Besucher vorbereitet worden war. Ganz so schlimm wie vor gut zehn Jahren war es dann aber zum Glück doch nicht: 2013 mussten eimerweise Benzin als “Brandbeschleuniger” auf den völlig durchnässten Holzstapel geschüttet werden, damit der Funken in der Parzelle Leutenhofen endlich “Feuer und Flamme” war. Im Vergleich mit damals konnte Funkenmeister Toni Piccirilli mit seinem Team relativ schnell aufatmen, als der Funken wie geplant Feuer fing.

Frühlingshafter Sonntagsfunken
Wesentlich mehr Wetterglück hatten 24 Stunden später das Team vom Dörfler Funka Howilar, die bei fast frühlingshaftem und vor allem trockenem Wetter ihren Funken entzünden konnten. Wie seit vielen Jahren gehen die Funkenbauer in Leutenhofen und im Dorf einander mit dem Termin des Funkenabbrennens aus dem Weg: In Leutenhofen findet er am Samstag statt, im Dorf am Sonntag – diesmal der bessere Termin. Im zahlreichen Publikum auch eine starke Abordnung der Kollegen aus Leutenhofen, die spaßhalber gefragt wurden, ob sie denn zum Trocknen ins Ried gekommen sind.

Diesmal genügend Abstand
Aus der “Hitzewelle” im Vorjahr hatten die Funkenmeister Johannes Greissing und Clemens Rottmaier vom Dörfler Funka Howilar gelernt und den kunstvoll aufgebauten und mit Christbäumen garnierten Palettenstapel weiter zurückversetzt. Im Vorjahr hatte die gewaltige Hitze des Funkens das zahlreiche Publikum regelrecht in die Flucht geschlagen und es musste von der Straße ein Stück ins Feld zurückweichen. Diesmal war der Abstand groß genug und die Besucher konnten das feurige Schauspiel von der Straße aus verfolgen.

Funken-Spezial-Menü
Auch die Funken-Gastronomie hatte den gewohnten Zulauf – und zwei Neuerungen zu bieten: Jahrzehntelang war Wise Moosbrugger der “Herr der Griller”, diesmal wechselte er zum Raclette. Zum Zweiten gab es diesmal den traditionellen Funken-Grillschübling auch als Menü: mit Brot und Senf und Dosenbier auf einem Holzbrett statt Karton. STP









