Montafoner Schadwolf wurde erlegt

Wildbiologe Hubert Schatz bestätigt gegenüber den VN: “Ja, das Raubtier wurde in der Nacht geschossen.”
Tschagguns Am Dienstag um 00:59 wurden den Vorarlberger Nachrichten von einem Montafoner Jäger ein WhatsApp mit der knappen Botschaft übermittelt: “Wolf ist erlegt.”
In der Früh bestätigte Wildbiologe Hubert Schatz die Korrektheit der Nachricht. “Ja, es ist richtig. Ein Wolf wurde von Jägern im festgeschriebenen Gebiet für die Freigabe einer Entnahme des Raubtieres erlegt. Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es sich dabei um jenen Wolf handelt, der im Bereich der Alpen Tilisuna und Alpila zwei Jungrinder und einen Esel gerissen hat.” – die VN berichteten.
Kein Name des Schützen
Über die genaueren Umstände der Tötung des Wolfs konnte Schatz keine Angaben machen. “Ich weiß zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mehr als den Vollzug der Entnahme, habe noch keinen der verantwortlichen Jäger erreicht”, erklärte Schatz am Dienstagfrüh gegenüber den VN.
Offiziell nicht bekannt gegeben wird bei Wolfsabschüssen das Revier, in welchem die Entnahme erfolgte. Genauso wenig der Name des Jägers.” Aus Sicherheitsgründen für den Weidmann, der, das weiß man aus der Vergangenheit, großen Anfeindungen von extremen Tierschützern ausgesetzt wäre”, berichtet Schatz.
Dass es sich beim abgeschossenen Beutegreifer um jenes Tier handelt, das die Nutztiere auf den Alpen Tilisuna und Alpina getötet hat, muss freilich noch genetisch bestätigt werden.
Große Erleichterung über den Abschuss des Wolfes äußerte Herman Wachter, Obmann der Alpe Tilisuna: “Ich bin froh, dass der Wolf, der so viel Elend über die Alpe brachte, erlegt wurde.”