Wie war Ihr erstes Jahr im Landtag?

14.10.2015 • 17:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
18 der 36 Mandatare sitzen nun genau seit einem Jahr im Landtag. Fotos: VN/Steurer, Archiv
18 der 36 Mandatare sitzen nun genau seit einem Jahr im Landtag. Fotos: VN/Steurer, Archiv

Vor einem Jahr konstituierte sich der aktuelle Landtag. Die VN befragten sechs Neulinge.

Bregenz. Landesregierung, Landtagspräsidium, Landtagsabgeordnete: Der Herbst 2014 hat Vorarlbergs politische Landschaft kräftig durcheinandergewirbelt. Harald Sonderegger (51) heißt der neue Landtagspräsident, eine schwarz-grüne Koalition regiert das Land. Auch unter den Mandataren kam es zu einem Sesselrücken. 36 Abgeordnete sitzen im Landtag, 18 davon wurden am 15. Oktober 2014 zum ersten Mal angelobt. Also die Hälfte.

Viele neue Gesichter, viele junge Gesichter, eine neue Herangehensweise. Hinter den Kulissen heißt es, der Umbruch in den Reihen der Mandatare habe die politische Arbeit in den Ausschüssen und Sitzungen ziemlich verändert. Einer der Neuen ist Julian Fässler, er sitzt für die ÖVP im Landtag. Die VN haben ihn und Christof Bitschi (FPÖ), Nina Tomaselli (Grüne), Reinhold Einwallner (SPÖ) und Martina Pointner (Neos) gefragt, wie sie ihr erstes Jahr im Landtag erlebt haben, wie sich ihr Leben verändert hat und mit welchem anderen Abgeordneten sie Essen gehen würden.

Auch Landtagspräsident Sonderegger ist neu in seiner Position. Er kennt zwar die politische Arbeit, war lange Gemeindeverbands-Chef und auch schon Teil der Landesregierung. Im Landtag sitzt er zum ersten Mal. Er lobt das Klima im Landtag, musste noch nie einen Ordnungsruf erteilen: „Zwar waren einzelne Bemerkungen schon sehr hart an der Grenze, aber diese wurden meist umgehend „freiwillig zurückgenommen“, sagt er. Die anderen Befragten stimmen ihm zu: Das parteiübergreifende Klima sei gut.