Ein großes Eröffnungsfest statt Baustellenlärm in Egg

Vorarlberg / 21.02.2017 • 19:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Eineinhalb Jahre lang wurde das BORG Egg saniert und erweitert. Studio22
Eineinhalb Jahre lang wurde das BORG Egg saniert und erweitert. Studio22

Es ist vollbracht: Das Bundesoberstufengymnasium wurde um sechs Millionen Euro saniert und erweitert.

Egg. (VN-ger) Die vergangenen eineinhalb Jahre hatten es am BORG Egg in sich. „Das war eine Herausforderung für alle“, blickt Direktor Ariel Lang auf laute und staubige Zeiten zurück. Inzwischen ist der Baustellenlärm verstummt und der Schutt entfernt. Heute, Mittwoch, wird die sanierte und erweiterte Schule im Beisein von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid offiziell eröffnet und der Direktor ist begeistert: „Es ist ein Juwel, sowohl architektonisch als auch funktionell.“

Das BORG Egg, in den 1970er-Jahren für acht Stammklassen errichtet, wurde seit mehreren Jahren mit zwölf Klassen geführt. „Wir haben bisher unter extremer Raumnot gelitten“, rekapituliert Lang. Doch das ist nun Geschichte. Die bestehende Schule wurde durch einen rund 1100 Quadratmeter großen Anbau erweitert. Darin untergebracht sind unter anderem ein Mehrzwecksaal, der mit dem Musiksaal zusammengeschlossen werden kann, diverse andere Sonderunterrichtsräume, eine Zentralgarderobe sowie zwei Vorbereitungsräume für Lehrer samt Konferenzraum. Im bestehenden Schulgebäude wurden die Räume auf zwei Stockwerken um eine zentrale Aula neu angeordnet und saniert. Dadurch ist Platz für vier zusätzliche Stammklassen entstanden. Ebenfalls neu sind die offenen Lerninseln auf den Gängen, die mit Computern und Couches ausgestattet sind, sowie die interaktiven Tafeln in den Klassenzimmern. „Wir wollen auch, dass das Digitale stärker Einzug hält“, erläutert der BORG-Direktor. 

„Chancengleichheit“

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) hat als Bauherr und Eigentümer rund sechs Millionen Euro brutto in die Sanierung und Erweiterung gesteckt. „Die Investition in die einzige allgemeinbildende höhere Schule des Tales trägt mit dazu bei, dass die Chancengleichheit zwischen den ländlichen und städtischen Regionen unseres Landes gewahrt wird“, ist Lang überzeugt. Vor wenigen Tagen konnten die 285 Schüler und 50 Lehrer die neuen Räumlichkeiten in Beschlag nehmen. Sobald es die Temperaturen zulassen, werden die Arbeiten an den Außenanlagen in Angriff genommen. An neuen didaktischen Zugängen wird bereits gefeilt.

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