Diebische Angestellte tappte in die 50-Euro-Schein-Falle

Vorarlberg / 16.04.2019 • 12:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Angestellte griff des Öfteren in die Firmenkasse. EC

Rechte Hand des Chefs am Landesgericht Feldkirch verurteilt.

Christiane Eckert

Feldkirch Bislang war die Frau unbescholten, doch nun sitzt sie auf der Anklagebank. Mehrfach griff die Angestellte, die bislang dem Chef zur Seite stand, wichtige Dinge organisierte und für Ordnung und Organisation in dem Bludenzer Topbetrieb zuständig war, in die Firmenkasse. Wie viel genau fehlt, kann man nicht sagen, doch anscheinend sind es an die 1500 Euro, die die Staatsanwaltschaft angeklagt hat. „Ich habe mit meinem Chef ausgemacht, den gesamten Betrag zurückzuzahlen“, sagt die Angeklagte.

Schulden und keine Arbeit

Als immer wieder Beträge fehlten, deponierte man 50-Euro-Scheine mit notierten Seriennummern. Als wieder Geld fehlte, kontrollierte man die Frau und zum Vorschein kamen jene Seriennummern, die man als Köder ausgelegt hatte. Als Grund gab die Angeklagte finanzielle Not an. Sie sitzt angeblich dem Schuldenberg eines Hauses, im Grundbuch steht sie nicht, doch der Kredit läuft auf sie. Nach dem Auffliegen der Diebstähle verlor sie ihren Job, einen neuen hat die Frau noch nicht.

Diversion

Weil sie bislang unbescholten war, sich zur Schadenswiedergutmachung verpflichtet hat und Reue zeigt, wird die Sache mittels Diversion und 500 Euro Buße erledigt. Bezahlt sie diese, ist die Sache ohne Vorstrafe vom Tisch.