Feuerwehr-Bezirkskommando von Feldkirch versammelte sich in Frastanz

Vorarlberg / 20.04.2019 • 11:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Einsatztruppe für alle Notlagen.HE

FW-Bezirkskommando Feldkirch: Einsätze auch durch Sturmtief gestiegen.

FRASTANZ Die Einsatzbilanz des Vorjahrs und ein Vortrag über die Einsatzplanung bei einem Großbrand standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Feuerwehr-Bezirkskommandos Feldkirch in der Vorarlberger Museumswelt. Als Bürgermeister der Marktgemeinde Frastanz richtete Eugen Gabriel eingangs Grußworte aus.

Im Anschluss präsentierte Bezirksfeuerwehrinspektor Manfred Morscher eine Rückschau auf die vielfältigen Feuerwehreinsätze im Vorjahr, welche von Brandeinsätzen über einige Verkehrsunfälle bis zu zahlreichen Einsätzen im Zuge der Winterstürme reichten. Derzeit stehen insgesamt 2199 Feuerwehrleute in 37 Feuerwehren im Bezirk Feldkirch im Einsatz.

Vielfältige Einsätze

Mit insgesamt 1464 Einsätzen im Jahr 2018 ist im Bezirkskommando Feldkirch ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr (1157 Einsätze) zu verzeichnen. Allein infolge der Orkanböen im Sturmtief Burglind fanden im Bezirk Feldkirch über 160 Einsätze statt, u. a. beim Sozialzentrum Frastanz, bei dem 200 Quadratmeter des Dachs abgerissen worden waren.

Als größtes Brandereignis im Vorjahr erwies sich dabei ein Großbrand bei der Firma Beiser in Götzis, bei dem gleich zwölf Feuerwehren mit 40 Einsatzfahrzeugen im Einsatz waren. Insgesamt wurden über 123.000 Stunden in Einsätze, Ausbildung, Training und sonstige Veranstaltungen investiert, davon über 60.000 Stunden in Weiterbildung.

Anerkennung

Im Rahmen der Sitzung wurde zudem Bezirksvertreter Wolfgang Huber verabschiedet; ihm folgt Markus Süß aus Götzis nach. Ebenso wurden die Kommandanten Hubert Bonner und Eugen Böckle feierlich verabschiedet.
„Die Freiwilligen Helfer der Feuerwehren in unserem Land sind ein Garant für verlässliche Hilfe in verschiedenen Notsituationen und Katastrophen“, erklärte Bezirksfeuerwehrinspektor Manfred Morscher in seinen Grußworten. Ausdrücklicher Dank ging dabei vor allen an alle Feuerwehrleute für ihren unermüdlichen Einsatz an 365 Tagen im Jahr, aber auch an Polizei, Rotes Kreuz und Rettungsdienste für deren vorbildliche Zusammenarbeit.

„Jeder in unserem Land weiß, wie verlässlich und rasch ihr zur Stelle seid, und dass man sich auf eure Fachkenntnis verlassen kann“, lobte abschließend auch Bezirkshauptmann Herbert Burtscher den professionellen Einsatz der Feuerwehrleute. HE