Lech: Baustartschuss für neues Gemeindezentrum

Vorarlberg / 20.05.2019 • 14:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bürgermeister Ludwig Muxel sowie Gemeindevorstände, Bauleiter Michael Hassler, Raumplaner Andreas Falch, die Architekten Christian Matt und Hannes Zumtobel beim Spatenstich. B. Otter

Mit der symbolischen Überreichung einer heimischen Fichte wurde am Montag der Baustart für das neue Dorfzentrum von Lech gefeiert.

Lech Die Verlegung von neuen Leitungen und der neue Verbindungstunnel unter der Angergarage sind die ersten Baumaßnahmen, erklärt Projekt- und Bauleiter Michael Hassler. Die erste Bauphase soll bis zum Beginn der Wintersaison 2019 abgeschlossen sein. Eine neue verbesserte Verkehrslösung in der Dorfmitte von Lech ist ein wesentlicher Teil des Projektes „Gemeindezentrum-Postareal“. In den nächsten Monaten werden die neue Zufahrt und der Verbindungstunnel unter der Angerstraße errichtet. Durch diesen Tunnel werden die neue Tiefgarage mit 180 zusätzlichen Plätzen und die bestehende Tiefgarage Anger unterirdisch verbunden.

Gesamtes Ortsbild soll profitieren

Während der Bauzeit ist der Bereich Anger bis November 2019 über eine Umfahrungsstraße erreichbar, die durch das Entgegenkommen der Grundbesitzer errichtet und genutzt werden darf, betont Projekt- und Bauleiter Michael Hassler. Die Umfahrungsstraße wird Ende des Jahres wieder rückgebaut. Die neue unterirdische Verbindung ermöglicht ein verkehrsberuhigtes, attraktiv gestaltetes neues Dorfzentrum und bringt gleichzeitig große Vorteile für die An- und Abreise der Gäste: Zur Bergbahn Oberlech dürfen oberirdisch nur noch Busse und Taxis zufahren, die private An- und Abreise erfolgt künftig unterirdisch durch eine neue Logistik. Von der neuen Verkehrsführung wird das gesamte Ortsbild profitieren: Der Verkehr wird im Dorfzentrum inklusive der Zufahrt zum Anger deutlich reduziert. Auch der Kirchenhügel gewinnt mit dem Projekt Postareal. 

Infrastrukturnetz für die nächsten Jahrzehnte

Für die kommenden Bauarbeiten ist es notwendig, die bestehenden alten Leitungen zu erneuern und umzulegen. Die Bauarbeiten werden auch genützt, um das komplette Infrastrukturnetz für die nächsten Jahre zu adaptieren und auf den neuesten Stand zu bringen. Die Leitungsarbeiten dauern circa von Mai bis August, der Abbruch der beiden bestehenden Gebäude ist für Oktober 2019 geplant.  Während der Wintersaison wird nicht gebaut, die Bauarbeiten werden im Mai 2020 fortgesetzt. Für die Fertigstellung des gesamten Projektes Postareal mit der neuen Verkehrsverbindung, den unterirdischen Arbeiten und dem Bau der neuen Gebäude wird bis Ende 2022 gerechnet.