Mäder als kleiner, feiner Gymnaestrada-Mosaikstein

14.07.2019 • 14:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
 Die Turnerschaft Mäder, hier durch Xenia, Nicole, Sabrina, Gitte (v.l.) vertreten, sorgte sich während der Gymnaestrada um das Wohlergehen der brasilianischen Gäste. Egle
Die Turnerschaft Mäder, hier durch Xenia, Nicole, Sabrina, Gitte (v.l.) vertreten, sorgte sich während der Gymnaestrada um das Wohlergehen der brasilianischen Gäste. Egle

Am Samstag Abend feierte Mäder zum Abschluss der Gymnaestrada. Die Mäderer und ihre brasilianischen Gäste wollen weiter Kontakt halten.

Mäder Über eine Woche war Mäder ein kleiner, aber umso feinerer Mosaikstein der Welt-Gymnaestrada 2019 in Vorarlberg und somit einer der absoluten Hotspots der internationalen Turnwelt. Die ganze Gemeinde, ob von offizieller Seite oder „einfache“ Bürger kümmerten sich liebevoll um die Teilnehmer aus Brasilien, welche in Volks – und Mittelschule untergebracht waren. Allen voran war selbstverständlich die Turnerschaft, mit Obfrau Sandra Böckle an der Spitze, involviert. Sie und ihre Mitglieder sorgten täglich für Frühstück sowie für die vielen kleinen und größeren Anliegen der Gäste vom Zuckerhut. Beim J-J.Ender Saal wurde dann auch in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und anderen Vereinen, nach der großen Willkommensparty zum Start, für weitere Partystimmung gesorgt. Dabei zauberten die brasilianischen Athleten mit ihren Darbietungen echte südamerikanische Stimmung, während die Turnerschaft mit ihrer Akrobatik – und Leistungsgruppe ebenfalls ihr beeindruckendes Können präsentieren konnten. Grenzübergreifend mit dabei waren auch die Turner aus dem benachbarten Kriessern. Spätestens zu diesem Zeitpunkt zeigte sich wie eine Veranstaltung wie die Gymnaestrada Menschen und Völker verbinden kann – der Gymnaestrada Funke war auf Mäder übergesprungen.

„Ate a proxima“

Aber auch die schönste Zeit im Leben geht einmal vorbei und so galt es bei der großen Abschlussfeier von den neu gewonnenen Freunden Abschied zu nehmen. „Até a proxima – Bis zum nächsten Mal“, war das Motto des Abends und dies verrät, dass man in Mäder weitere Kontakte mit den Sambaturnern geplant hat – in welcher Form ist aber noch offen.

„Für alle Beteiligten war es eine große Ehre und Freude, Teil der Gymnaestrada zu sein.“

Rainer Siegele, Bürgermeister von Mäder

Zum großen Finale waren dann erneut viele Bürger der Gemeinde gekommen und gemeinsam genoss man einen herrlich lauen Sommerabend. Routiniert sorgte die Turnerschaft wieder für die gastronomische Verpflegung, auch andere Ortsvereine wie etwa Feuerwehr oder Bürgermusik waren vor Ort, um den Gästen Lebe wohl zu sagen. Für die passende Musik zum Abend sorgte der Mäderer Musiker Thomas Warger. CEG

Am Samstagabend feierten die Mäderer den Abschluss der Gymnaestrada. Egle
Am Samstagabend feierten die Mäderer den Abschluss der Gymnaestrada. Egle
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