Mobilitätskonzept für Altach nimmt Fahrt auf

Vorarlberg / 03.02.2020 • 14:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Im März 2019 gab es eine Bürgerinformation zum Mobilitätskonzept Altach, die auf viel Interesse stiess. VN/SCHWEIGKOFLER

Nach intensiver Planung mit Einbindung der Bevölkerung wurde umfassendes Konzept beschlossen.

Altach Nach einer umfassenden Analyse der Verkehrssituation in der Gemeinde und anschließender Ergebnissausarbeitung, konnte kürzlich das Mobilitätskonzept von der Gemeindevertretung mehrheitlich beschlossen werden. Erste Punkte wurden bereits umgesetzt.

Da erfolgreiche Mobilitätskonzepte auf einen Konsens mit der Bevölkerung angewiesen sind, wurde in Altach zu Beginn des Analyseverfahrens die Bevölkerung mittels Fragebogen und Bürgerversammlung eingebunden. Aufbauend darauf erarbeiteten die Planer gemeinsam mit einer Planungsgruppe gemeinsame Ziele und diskutierten die vorgeschlagenen Maßnahmen. Die gewonnen Erkenntnisse sind in das Konzept eingeflossen.

Begegnungszone im Dorfzentrum

Der Abschlussbericht beschreibt konkrete Lösungsansätze, zeigt Verkehrsströme und hebt Gefahrenstellen hervor. Einer der Punkte ist dabei die Weiterentwicklung der Varianten zur kurzfristigen und mittelfristigen Entlastung der Siedlungsgebiete vom Lkw-Verkehr, wozu aktuell Gespräche zur Anbindung an die Autobahnraststätte laufen, wie die Gemeinde berichtet. Das Thema hat jüngst für einigen Wirbel gesorgt, nachdem eine Anfrage der Bürgerliste aus dem Ministerium dahingehend beantwortet wurde, dass diese Lösung nicht möglich sei. Die VN berichteten.

 Im Ortszentrum soll eine Begegnungszone geschaffen werden. <span class="copyright">mäser </span>
Im Ortszentrum soll eine Begegnungszone geschaffen werden. mäser

Weiters sieht das Mobilitätskonzept auch die Einführung von Tempo 30 auf allen Gemeindestraßen, sowie die Schaffung einer Begegnungszone im Ortszentrum zwischen Berkmannweg und Kirchfeldstraße vor. Die Bahnstraße, bis zur Kreuzung Sandholzerstraße, sowie die Kopfstraße, Fendweg und Enderstraße werden zu Fahrradstraßen und somit für Fahrradfahrer attraktiv gemacht. Dazu soll auch das Angebot an Fahrradabstellanlagen in der Gemeinde ausgebaut werden.

Erste Schritte bereits umgesetzt

Mit der Umsetzung der ersten Punkte des Mobilitätskonzeptes wurde bereits begonnen und so wurden die Brücken über die Rheintalautobahn saniert und auch für die „schwachen“ Verkehrsteilnehmer sicherer gemacht. Zudem wurden fehlende Straßenspiegel an unüberschaubaren Stellen im Gemeindegebiet angebracht und die Beleuchtung im Straßenverkehr wird seit einigen Jahren verbessert.

Die restlichen Punkte werden nun sukzessive umgesetzt, wobei hiezu eine Prioritätenliste erstellt wurde.Einer der ersten Umsetzungspunkte ist die Attraktivierung der Bahnhaltestelle Altach, die Arbeiten dazu starten noch in diesem Monat. MIMA