Marketing Trophy geht nach Bezau

Vorarlberg / 23.04.2021 • 14:58 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Selina Bischof, Melike Yigit und Selina Greber (v. l.) aus der V. HAK der Bezauer Wirtschaftsschulen holten die BTV-Trophy wieder in den Bregenzerwald. <span class="copyright">stp/2</span>
Selina Bischof, Melike Yigit und Selina Greber (v. l.) aus der V. HAK der Bezauer Wirtschaftsschulen holten die BTV-Trophy wieder in den Bregenzerwald. stp/2

Diplomarbeit der Wälder HAK zu „ich kauf im Wald“ überzeugte die Jury.

Bezau, Innsbruck Sie sind Stammgäste beim Finale der BTV Marketing Trophy – und sie wurden den hochgesteckten Erwartungen auch in schwierigen Coronazeiten wieder voll gerecht: Die Teams der Bezauer Wirtschaftsschulen haben sich auch beim heurigen Wettbewerb ganz hervorragend geschlagen. Gleich drei Einreichungen aus dem Bregenzerwald schafften es ins Sechser-Finale, wo die V. Klasse der Handelsakademie – betreut von Edeltraud Griedling – unter Federführung von Selina Bischof, Selina Greber und Melike Yigit die Jury am eindrucksvollsten überzeugen konnten.

Wieder ganz oben

„Nach dem ,nur‘ zweiten Platz im Vorjahr waren unsere Teams heuer besonders motiviert – mit dem Ergebnis, dass ,der Pott‘ wieder nach Bezau ging. Gratulation an die erfolgreiche Klasse, Gratulation an das Kernteam mit Selina Bischof, Selina Greber und Melike Yigit und natürlich die Betreuungslehrkräfte unserer Schule. Nicht zu vergessen aber auch die beiden anderen Teams, die es ins Sechser-Finale geschafft haben und damit das Potenzial unserer Schule hinsichtlich Innovation und Kreativität eindrucksvoll unterstreichen konnten“, so Dir. Mario Hammerer. Gemeint sind mit den beiden Teams, die es ins Finale geschafft hatten: Eileen Yildiz und Kathrin Frei, die – betreut von Barbara Eschrich – mit dem Projekt „Marketing trifft Analyse: Marketingkonzept für die Gärtnerei reGREENa & Analyse der Neugründung eines Unternehmens“ den fünften Platz vor Felix Bereuter, Rene Steinhauser und Philipp Gölz (auch diese beiden Teams sind in der Maturaklasse der Bezauer Handelsakademie) holten. Das Trio auf dem sechsten Platz wurde von Dir. Mario Hammer betreut und hatte sich als Thema die „Neupositionierung eines Versicherungsunternehmens im Bregenzerwald“ ausgesucht.

Schulen aus Tirol und Vorarlberg hatten insgesamt 20 Projekte eingereicht, die Ehrenplätze hinter Bezau belegten die HAK aus Imst und Innsbruck. Für die Trophy 2022 haben sich auch Handelsakademien aus Wien für die Teilnahme angekündigt.

Glückwünsche für die Sieger kamen auch von der Regio. Sie hatte 2012 die Initiative „ich kauf im Wald“ ins Leben gerufen und kann jetzt daraus anhand der umfangreichen Diplomarbeit wertvolle Rückschlüsse für weitere Marketingaktivitäten ziehen.

Fast 500 Rückmeldungen

Die Diplomarbeit unter dem Motto „Die Jugend – mit der Jugend – für die Jugend: Studie zum Einkaufsverhalten von Jugendlichen“ stützte sich auf eine große Umfrage, bei der es fast 500 Rückmeldungen gab, die sorgfältig ausgewertet wurde. Ein Meinungsbild wurde auch über viele Interviews bei der ausgesuchten Zielgruppe der Jugendlichen eingeholt. „In unserer Diplomarbeit beschäftigten wir uns mit der Steigerung des Bekanntheitsgrads von ,ich kauf im Wald‘ bei den Jugendlichen“, erläuterten die drei Schülerinnen des Kernteams die Zielsetzung ihrer umfangreichen Arbeit.

Regionales Einkaufen im Fokus

Gleichzeitig ging es darum, das Bewusstsein für regionales Einkaufen zu stärken. Sie bedienten sich dabei auch der modernen Kommunikationstechniken. „Im Rahmen einer Umfrage inklusive Gewinnspiel erforschten wir das Einkaufsverhalten von Jugendlichen, führten zudem Interviews und initiierten eine Kommunikationskampagne auf Instagram und Facebook.“

Schlussfolgerungen

Die Diplomarbeit ging noch einen Schritt weiter und gab anhand der Ergebnisse Empfehlungen ab, wie „ich kauf im Wald“ bzw. die Bregenzerwälder Geschäfte die Jugendlichen noch besser ansprechen können. Zu diesen Empfehlungen gehören Impuls-Vorschläge für „ich kauf im Wald“ und die bessere Nutzung von den diversen sozialen Netzwerken. STP

Dir. Hammerer: „Freuen uns, dass ,der Pott‘ wieder nach Bezau ging.“
Dir. Hammerer: „Freuen uns, dass ,der Pott‘ wieder nach Bezau ging.“