In der Sommerschule wird gelernt und …

Vorarlberg / 29.06.2022 • 19:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Sommerschule 2022 öffnet am 29. August ihre Pforten. An rund 50 Standorten können Kinder und Jugendliche mit Bedarf ihre Kenntnisse auffrischen. <span class="copyright">VOL</span>
Die Sommerschule 2022 öffnet am 29. August ihre Pforten. An rund 50 Standorten können Kinder und Jugendliche mit Bedarf ihre Kenntnisse auffrischen. VOL

Angebot auf Freizeitaktivitäten ausgebaut. Es gab weniger Anmeldungen als im Vorjahr.

Bregenz Ein neues Projekt braucht Pioniere. Im Fall der Sommerschule und deren Entwicklung sind das in Vorarlbeg die Gemeinden Altach und Götzis. Dort wird während der letzten beiden Ferienwochen mehr als nur Unterricht von Kindern und Jugendlichen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht angeboten.

Die Teilnehmer erhalten dort ein strukturiertes Ganztagsprogramm, allerlei Freizeitaktivitäten am Nachmittag inklusive. “Ein Mittagessen gibt es um 12 Uhr, danach steht das Betreuungsangebot bis 17 Uhr zur Verfügung”, preist Bürgermeister Markus Giesinger das Altacher Modell.

In Höchst schwärmt Vizebürgermeisterin Heidi Schuster-Burda nebst der Kooperation mit zahlreichen Vereinen für Freizeitaktivitäten vom besonderen Wert des Unterrichts. “Direktoren und Lehrer haben uns berichtet, wie gut die Sommerschüler ins neue Jahr gestartet sind.”

Wir sind für die Sommerschule 2022 gut gerüstet. Personell konnten wir die rund 50 Standorte abdecken.”

Barbara Schöbi-Fink, Schullandesrätin

Gesetzlich verankert

Die Sommerschule ist seit Kurzem gesetzlich verankert. “Organisatorisch sind wir für heuer gerüstet”, verkündet Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink. Profitiert hat man diesbezüglich davon, dass es in diesem Sommer wesentlich weniger Teilnehmer am seit drei Jahren praktizierten Projekt gibt. Insgesamt sind es 1147 Kinder, denen zwischen dem 29. August und dem 9. September an den 50 Standorten wichtige Inhalte vermittelt werden, die sie fit für das neue Schuljahr machen sollen. Die unterrichtenden Personen setzen sich aus Lehrern, Studenten und pensionierten Pädagogen zusammen. “Aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl haben wir Lehrpersonal für alle Gruppen”, berichtet Schöbi-Fink.

Freizeitanbieter

Unterstützt wird die Sommerschule in ihrem Freizeitangebot unter anderem vom aha-Jugendinformationszentrum, von Vereinen und natürlich von den Gemeinden, wo vielfach Sommerbetreuung unabhängig von der Sommerschule angeboten wird. Unterstützt werden all diese Aktivitäten vom Land Vorarlberg.

Im Rahmen der Sommerschule denken auch andere Gemeinden über Angebote nach, die über die Vermittlung von Lernstoff hinausgehen. Gespräche gibt es diesbezüglich mit Dornbirn, Bludenz und dem Stand Montafon.

Die Sommerschule ist gratis. Anmeldungen sind noch bis Ende dieses Monats möglich.