Musizieren für „Ma hilft“

Wetter / 28.11.2014 • 18:08 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Isabella Fink ist ein musikalisches Multitalent. Foto: Adolf Bereuter

Isabella Fink ist ein musikalisches Multitalent. Foto: Adolf Bereuter

Isabella Fink konzertiert morgen, Sonntag, auf der großen „Ma hilft“-Gala in Bregenz.

Bregenz. (VN-sas) Isabella Fink ohne Musik? Unvorstellbar. „Musik war bei uns in der Familie allgegenwärtig“, erzählt die gebürtige Bregenzerwälderin. „Mama und Däta haben viel gesungen, Mama hat zudem Zither gespielt“, führt die 37-Jährige aus.

Bereits im zarten Alter von vier Jahren wurde der Weg für ihre Cello-Karriere geebnet. „Das hat sich irgendwie so ergeben“, sagt sie. Ihre Schwester spielte Geige, ihr Bruder Klavier. „Bei den Unterrichtsstunden meines Bruders saß ich oft daneben und klopfte aufs Holz“, erinnert sie sich. „Bis der Musiklehrer meinte, meine Finger seien fürs Klavierspielen zu kurz. Ich solle Cello lernen.“ Gesagt, getan.

Leidenschaft ist geblieben

Im Kindergartenalter nahm sie ihre ersten Stunden, die Leidenschaft für das Instrument ist bis heute geblieben. Hinzugekommen ist im Laufe der Jahre eine Reihe weiterer Instrumente, die die Musikerin heute beherrscht: Hackbrett, Gitarre, Klavier, Geige und Blockflöte.

In Innsbruck und Wien studierte Fink Violoncello und Musikerziehung. Seit nunmehr vier Jahren ist sie am Bregenzer BG Gallus als Musiklehrerin tätig. Viele Schüler sind mit Begeisterung dabei: „Das läuft sehr gut. Die seit Jahren laufenden Musikshows im Fernsehen haben Singen wohl wieder populär gemacht“, spricht sie aus Erfahrung. Musik ist in Finks Leben aber bei Weitem nicht nur auf die Schule begrenzt, auch in der populären Formation Zündschnur & Bänd (ehemals Stemmeisen & Zündschnur) sowie in der Anfang 2012 gegründeten Band Amüsgöl lebt sich die sympathische Bregenzerwälderin musikalisch aus.

Mit ihren Musikerkollegen von Zündschnur & Bänd wird Fink morgen, Sonntag, ab 17 Uhr auf der großen „Ma hilft“-Bühne im Festspielhaus stehen. Gemeinsam mit den Monroes und Markus Linder musiziert sie für den guten Zweck auf der Festspielbühne. Bereits im Vorjahr schnupperte die Musikerin „Ma hilft“-Luft: „Dieser Auftritt war für die gesamte Band emotional und sehr persönlich. Das Konzert war nämlich das letzte von Bandmitglied Hermann Stadelmann“, erzählt Fink. Aus gesundheitlichen Gründen hat sich „Stemmeisen“ aus der Band verabschiedet.

„Aufgrund der positiven Erfahrungen vom vorigen Jahr machen wir heuer wieder mit. Der ganze Abend war sehr stimmig.“ Gespielt wird am Sonntagabend ein vollkommen neues Programm, wie die Vollblutmusikerin verrät. Erst vor wenigen Tagen wurde die neue CD der Band präsentiert. „Uns war klar, dass wir die Band nicht weiterführen können wie bis dahin, sondern dass wir uns weiterentwickeln und neu definieren“, will Fink betont wissen.

Vielseitiger Sound

Wie das aussieht? „Der Sound geht in eine etwas andere Richtung, ist vielseitiger. Es gibt von uns jetzt dank der Verstärkung von Irma-Maria Troy dreistimmigen Frauengesang. Und im Vergleich zu vorher haben wir nun drei Streichinstrumente, eine Tuba und eine Mandoline, das lässt mehr Arrangementmöglichkeiten zu.“

Ausgleich zu ihrem Musikeralltag findet Fink primär in sportlichen Aktivitäten. „Im Sommer wandere ich sehr gerne, im Winter mache ich Skitouren. Das gibt mir total viel.“

Der Sound geht in eine etwas andere Richtung, ist vielseitiger.

Isabella Fink

Der Sound geht in eine etwas andere Richtung, ist vielseitiger.

Isabella Fink

Zur Person

Isabella Fink

Mitglied der Formation Zündschnur & Bänd

Geboren: 15. September 1977

Ausbildung: Studium Violoncello und Musikerziehung in Innsbruck und Wien

Interessen: Musik, Film, Lesen, Wandern, Skitouren

Wohnort: Bregenz