„Ich sehe mich als Gesamtpaket“

Wohin / 23.03.2017 • 11:08 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Mit „Hypochondria“ beschert uns Tricky Niki einen Trainingsabend für die Lachmuskeln.  Foto: Felicitas Matern
Mit „Hypochondria“ beschert uns Tricky Niki einen Trainingsabend für die Lachmuskeln. Foto: Felicitas Matern

Tricky Niki gastiert demnächst mit seinem Programm „Hypochondria“ in Hohenems.

schwarzach. Als einer der weltbesten Bauchredner zählt Tricky Niki seit Jahren zu den populärsten Entertainern im gesamten deutschsprachigen Raum: Sein facettenreicher Show-Mix, eine charmante Kombination aus Bauchreden, interaktivem Entertainment, Comedy und international preisgekrönter Zauberkunst, macht jeden seiner Auftritte zu einem höchst sehenswerten Erlebnis. Auch in seinem dritten Soloprogramm, der neuen Show „Hypochondria – Alles wird (wieder) gut!“, trifft Tricky Niki neuerlich gezielt den Nerv der Zeit und damit punkt­genau die Lachmuskeln des Publikums. Den VN erzählte er über seine künstlerischen Fertigkeiten und sein neues Progamm.

Du bist professioneller Zauberkünstler, Bauchredner und Comedian, als was siehst du dich am meisten?

Niki: Ich sehe mich eigentlich als Gesamtpaket, als Entertainer. Mit meiner Show habe ich unbeabsichtigt eine neue Schublade entwickelt, eine Kombination aus Stand-up-Comedy, Bauchreden und Zaubern. Das gibt es sonst in dieser Form nicht. 

Du hast mit dem Zaubern im Alter von 20 begonnen. Hättest du dir damals gedacht, dass das eines Tages dein Beruf wird? 

Niki: Nein, niemals. Hätte mir das damals jemand gesagt, hätte ich ihn ausgelacht. Ich habe ein Jahr lang Medizin studiert und in dieser Zeit zufällig die VHS-Kassette „Zaubern für Anfänger“ in die Hände bekommen. Fasziniert davon habe ich daraufhin hobbymäßig mit der Zauberei begonnen. Das Ganze hat dann eine Eigendynamik entwickelt. Zuerst waren da kleine Zaubereinlagen bei Feiern von Freunden, dann kamen die Staatsmeistertitel im Zaubern dazu, Auftritte auf Firmenfeiern und schließlich abendfüllende Programme.

Deine neue Bühnenshow nennt sich „Hypochondria“. Was können wir uns darunter vorstellen?

Niki: Mein neues Programm ist eine einzigartige Kombination aus Stand-up-Comedy, Zaubern und Bauchreden. Ich muss ja zugeben, ich bin ein Hypochonder, das sagen mir zumindest schon seit Jahren meine lieben Freunde. Somit hat sich das Thema sehr gut für mein neues Programm angeboten, es lässt sich sehr viel darin verpacken. Das Programm lädt ein zum Lachen, Lachen, Lachen.

Wie erlernt man eigentlich Bauchrednen? Kann das jeder lernen oder ist das eine Gabe?

Niki: Bauchreden ist etwas, das jeder lernen kann. Es ist so wie beim Singen oder Fußballspielen, lernen kann es jeder, aber der eine kann es halt besser als der andere. 

Du bindest gern das Publikum in deine Shows mit ein, machst du das auch bei diesem Programm?

Niki: Ja, das gehört unbedingt dazu. Dieses Programm ist sogar das interaktivste von allen, die ich bisher geschrieben habe. Ein Part von „Hypochondria“ ist etwa ein Improvisationskunststück, bei dem das Publikum quasi zum Regisseur wird. Das ist ein riesiger Spaß und macht jede Show total anders. Und das Publikum fühlt sich mit dem Programm dann auch sehr verbunden, weil es ja richtig teilnimmt an dieser Show. Ich finde Improvisationstheater super.

Was wünschst du dir für die Vorarlberg-Premiere?

Niki: Gutes Wetter, damit ich das schöne Vorarlberg mal genauer sehe. Bei meinem letzten Besuch war es leider nebelig. Und natürlich wünsche ich mir, dass das Publikum Spaß hat und mit einem breiten Grinsen meine Show verlässt.

Zur Person

Niki Sedlak alias Tricky Niki

Geboren: 4. 8. 1975

Wohnort: Perchtoldsdorf

Familienstand: glücklich vergeben

Lebensmotto: Nicht alles zu ernst nehmen im Leben und so oft lachen wie möglich

Tricky Niki Hypochondria – alles wird (wieder) gut!: 6. April Löwensaal Hohenems. Karten: oeticket.com, Musikladen.